• ökologisch wertvolle Bäume und Sträucher für eine lebendige und lebenswerte Umwelt
  • jede Pflanze kostet 2 Euro.
  • Der Erlös wird zu 100% für weitere Naturschutzprojekte verwendet

 

 

  • blaue Hechtrose
  • Hundsrose
  • Weinrose
  • Eberesche
  • Felsenbirne
  • Grünerle/ Straucherle
  • Haselnuss
  • Hainbuche/Weißbuche
  • Holunder
  • Korbweide
  • Kornelkirsche
  • Öhrchenweide
  • Purpurweide
  • Schwarzorn /Schlehe
  • Weißdorn
  • Wildapfel

 

  • blaue Hechtrose:  Diese Rose hat einen buschigen, aufrechten Wuchs. Ihre Triebe sind bogig überhängend und sie ist wenig bestachelt. Die Strauchrose kann eine Höhe von ca. 250 cm erreichen und eignet sich daher gut für Hecken oder Gruppenanpflanzungen. Die bleue Hechtrose  ist äußerst robust und pflegeleicht. Sie gedeiht in allen normalen Böden. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbsonnigen  Platz. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig.
  • Hundsrose: Die Hunds-Rose wächst als sommergrüner, aufrechter, lockerer Strauch und bildet lange, bogig überhängende Äste und Zweige. Meist wird sie 2 bis 3 Meter hoch und recht breit. Die Hundsrose ist sehr anspruchslos und giltb als Pioniergewächs, das zum befestigen von Böschungen und Hängen gern genommen wird. Die Blüten sind zartrosa und werden zu den bekannten Hagebutten, die im Winter als vitaminreicher Snack sehr gern von Vögeln genommen werden. Wildrosen sind gute Bienenweiden und durch ihre Stacheln ein begehrter Platz für Vögel.
  • Weinrose: Die Wein-Rose wächst als laubabwerfender, dicht verzweigter, gedrungener Strauchund erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3m. Die Blütezeit ist von Juni- August. Die kleinen, duftenden Blüten sind Magnet für Hummeln und andere Insekten. Die Wein-Rose wurzelt tief und ist gut zur Anpflanzung von Hecken an trocken-warmen, kalkhaltigen Standorten geeignet. Sie wächst am besten auf mäßig trockenen, sandigen oder steinigen, doch stets tiefgründigem und kalkhaltigem Boden.
  • Eberesche: Ein hübscher, zierlicher, Laubbaum. Im Frühjahr trägt er weiße Blütendolden, im Herbst rote Früchte. Die Eberesche ist anspruchslos, windfest und frosthart . Das Laub zersetzt sich schnell und hat einen hohen Magnesiumgehalt. Damit „düngt“ sich der Baum auch selbst.  Ebereschen haben ein Senkwurzelsystem, das sehr flach unter der Oberfläche verlaufen kann.Zwischen den Hauptwurzeln bildet sich ein dichtes Geflecht aus kleinen Wurzeln, das sich anfangs stark ausbreitet. Die Eberesche ist eine wichtige Futterpflanze für Tiere. Nachgewiesen wurde dies bislang für 31 Säugetier- und 72 Insektenarten, darunter 41 Schmetterlinge. Insgesamt wurden 63 Vogel- und 20 Säugetierarten als Nutzer und Bewohner des Baumes gezählt.
  • Felsenbirne: die Felsenbirne wächst als Strauch oder Baum auf sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Der Strauch ist anspruchslos und kommt auch mit Trockenheit gut zurecht. Im Frühjahr, ab März/ April blüht sie weiß- cremefarben und ist eine Nahrungsquelle für viele Insektenarten. Die Früchte, die im Sommer reif werden, sind aromatisch und wohlschmeckend.
  • Grünerle: Pionierpflanze, die gut zum befestigen von Hängen und Böschungen geeignet ist. Der Strauch wird 3-6m hoch und ist sehr anspruchslos, bevorzugt aber feuchtere Standorte. Die Hauptblütezeit ist im April/ Mai
  • Haselnuss: einer der wichtigsten Frühblüher für Bienen, die Blüte erfolgt oft schon Ende Februar. Buschig wachsend als Strauch 2-5m hoch, ernährt er eine Vielzahl von Insekten, Vögeln und natürlich Eichhörnchen, die sich Haselnüsse als wichtigen Wintervorrat anlegen. Die Haselnuss ist anspruchslos und gedeiht auf nahezu jedem Gartenboden.
  • Hainbuche: ist keine Buche, sondern gehört zu den Birkengewächsen. Typische Heckenpflanze, die im Herbst ihr Laub sehr lange behält. Wir sie in Form geschnitten, verzweigt sie sich sehr stark und bietet einen guten Windschutz. Hainbuche ist ein Tiefwurzler, der sowohl Sonne als auch Schatten verträgt. Sehr gut geeignet, um Bereiche und Gänge zu strukturieren.
  • Holunder: der Schwarze Holunder ist einer unserer am vielseitigsten verwendbaren Wildsträucher mit einer Höhe von 5-7m. In der Volksmedizin früherer Zeiten spielte er eine große Rolle, der Holunderstrauch am Haus ersetzte praktisch die Apotheke. Die Blüten wirken unter anderem schweißtreibend, die Früchte haben eine leicht abführende Wirkung. Die schönen, weißen und duftenden Blüten, die von Mai bis Juni blühen, ernähren unzählige Insekten. Er ist einer der wichtigsten einheimischen, fruchttragenden Sträucher. Insgesamt nutzen 62 Vogelarten und 8 verschiedene Säugetiere die schwarzen Beeren als Nahrung. Er wurzelt sehr tief, stabilisiert den Boden, verbessert das Milieu für die Bodenlebewesen und trägt zur Wasserregulation bei.
  • Korbweide: einer der am frühesten blühenden Bäume. Die Blüte beginnt bereits im März. Der Baum wächst schnell auf 2-10m heran. Er bevorzugt eine feuchtere Umgebung. Die langen, biegsamen Ruten eignen sich hervorragend für Flechtarbeiten. Die Blätter sind bis 20 cm lang, schmal lanzettlich und zugespitzt. Weiden enthalten natürliche Salycilate, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern – und damit sowohl die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen – als auch die Ausleitung und den Abtransport von CO2 fördern. Bekanntermaßen lindern die Salycilate auch Schmerzen. Die Magenschleimhaut wird nicht belastet. Durch die verbesserte Fließfähigkeit des Blutes werden die bisher schlecht durchbluteten Bereiche besser versorgt, der Zellstoffwechsel wird verbessert. Weiden haben ein weit verzweigtes Wurzelsystem, das dicht unter der Oberfläche verläuft. Deshalb ist ein Pflanzen nahe von Leitungen oder gepflasterten Flächen nicht sinnvoll.
  • Kornelkirsche: kleinbleibender Baum mit dunkelroten bis fast schwarzen- sehr leckeren Früchten.Ihre hohe ökologische Bedeutung liegt darin, dass sie sehr früh im Jahr den ersten Bienen und Schmetterlingen Nahrung bietet. Einige Schmetterlinge, wie die bekannten Tagpfauenaugen, Zitronenfalter und kleinen Füchse überwintern als Falter. Sie sind als frühe Frühlingsboten auf den Nektar der Kornelkirsche angewiesen. Die Kornellirsche ist schnittfest und kann auch als Hecke in einer Höhe von 2m gut gehalten werden. Sie ist wärmeliebend und mag kalkhaltige Böden.
  • Öhrchenweide: die Ährchenweide wächst als mehrstämmiger, reich verzweigter Strauch von 2-3m. Die Blätter sind rund und relativ klein. Sie mag feuchte, sandige oder moorige Untergründe und ist sehr lichthungrig. Die Blütezeit ist März bis Mai. Weiden sind wuchsfreudig, nehmen Verbiss oder Rückschnitt nicht übel und sind als Nahrungsergänzung z.B. für Pferde sehr wertvoll. Mit der Öhrschenweide kann man wunderbar Bereiche strukturieren, Abgrenzungen oder Gänge schaffen.
  • Purpurweide: Die Purpur-Weide ist ein großer, aufrechter, dicht buschiger Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 6 Metern erreicht. Die Rinde der dünnen, biegsamen und zähen Zweige sind kahl, braun oder purpurrot gefärbt und anfangs manchmal kurz, samtig behaart, mit der Zeit verkahlend. Die Blätter sind lang und schmal. Die Blütezeit reicht von März bis April. Die Purpurweide ist anspruchslos, mag aber, wie die meiseten Weidenarten, feuchte, kalkhaltige Böden.
  • Schwarzdorn: eine der wichtigsten Naturschutzpflanzen. Die unzähligen kleinen, weißen Blüten sind eine wichtige Nektarquelle im Frühjahr für Bienen,Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge wie Zitronenfalter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge und Landkärtchen. So gilt der Schwarzdorn als typischer Schmetterlingsstrauch, zumal die Blätter von rund 70 Schmetterlingsarten zur Eiablage aufgesucht werden, darunter seltene Arten wie der Segelfalter und das Gelbe Ordensband. Durch das undurchdringliche Dornengestrüpp bietet er vielen Vögeln und Kleinsäugern Schutz und Nistmöglichkeiten. Von den Beeren ernähren sich ca 20 Vogelarten.
  • Weißdorn: wird wie der Schwarzdorn sehr dicht und ist auch als Abgrenzung zur Straße sehr gut geeignet, da er nach einiger Zeit nahezu undurchdringlich wird. Er wird ca 3-5m hoch.  In Gruppen oder als Hecke gepflanzt stellt der Weißdorn einen sicheren Nistplatz dar für eine Vielzahl von Vögeln und Kleinsäugern. Mehr als 100 Schmetterlingsarten, darunter viele Arten der Roten Liste wie der Birkenzipfelfalter, der Segelfalter und das Trauer-Grün-Widderchen, dient der Weißdorn als Nahrungsquelle und Lebensraum.
  • Wildapfel: gehört zu den Rosengewächsen und wächst am liebsten auf nähstoffreichen, leicht feuchten Grund. Er wird 5-10m hoch, wächst oft strauchartig und hat Dornen.  Anders als unsere Kulturäpfel haben Wildäpfel ein stark verzweigtes Herzwurzelsystem.